Die Sieger im Wettbewerb
exzellente Lehre
Stifterverband und Kultusministerkonferenz zeichnen sechs Universitäten
und vier Fachhochschulen im Wettbewerb für exzellente Lehre an Hoch-
schulen aus. Die Universitäten Aachen, Bielefeld, Freiburg, Kaiserslautern,
TU München und Potsdam sowie die Fachhochschulen Bremerhaven,
Hamburg, Köln und Potsdam teilen sich die Fördersumme von
10 Millionen Euro.
19. Oktober 2009
Die Sieger im Wettbewerb exzellente Lehre von Stifterverband und Kultusministerkonferenz stehen fest. Eine internationale Jury hat nach jeweils zweitägigen öffentlichen Anhörungen insgesamt vier Fachhochschulen und sechs Universitäten ausgewählt. Die Hochschulen mit den besten strategischen Gesamtkonzepten zur Stärkung der Hochschullehre sind unter den Fachhochschulen
- Hochschule Bremerhaven,
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg,
- Fachhochschule Köln,
- Fachhochschule Potsdam.
Sechs Siegeruniversitäten werden künftig gefördert und erhalten das Preisgeld von je einer Million Euro:
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen,
- Universität Bielefeld,
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
- Technische Universität Kaiserslautern,
- Technische Universität München,
- Universität Potsdam.
Der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft,
Andreas Schlüter, sagte: "Ein partnerschaftlicher Dialog zwischen Dozenten
und Studenten ist nicht das Ergebnis guter Lehre, sondern deren Vorausset-
zung. Alle Finalisten des Wettbewerbs haben mit ihren Studierenden eine
neue Lehr-Lern-Partnerschaft geschlossen. Eine Partnerschaft, in der man
den Studierenden auf Augenhöhe begegnet, ihre Anliegen ernst nimmt,
sie gleichermaßen fordert wie fördert. Das ist eine unabdingbare Voraus-
setzung guter und erst recht exzellenter Lehre."
Schlüter lud die Sieger und alle anderen Endrundenkandidaten ein, eine
Charta guter Lehre zu erarbeiten, und kündigte an, dass der Stifterverband
sein Engagement für eine gute Hochschullehre fortsetzen werde.
Die Wissenschaftssenatorin von Hamburg, Herlind Gundelach, sagte: "Lehre
und Forschung sind gleichrangige Kernaufgaben der Hochschulen. Gute Lehre
ist oft das Produkt eines jahrelangen Engagements, das bisher nicht aus-
reichend gewürdigt wurde. Ich bin überzeugt, dass die hervorragenden
Ergebnisse und Konzepte in diesem Wettbewerb als Motivation für andere
dienen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Wettbewerb nach einer
Evaluierung dieser ersten Runde fortsetzen werden."
Ursprünglich hatten sich 108 Hochschulen beworben, 13 Universitäten und
elf Fachhochschulen waren zur Teilnahme an der Endrunde eingeladen.
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