Tagung: Stiftungsprofessuren in Deutschland

Am 10. November 2009 diskutiert der Stifterverband auf einer Tagung

in Bonn zum Thema Stiftungsprofessuren mit Förderern, Hochschulen

und den Stiftungsprofessoren selbst.


18. September 2009

Im Mittelpunkt stehen Fragen, ob und wie Stiftungsprofessuren die Wissenschaftslandschaft bereichern, welche Fächer von ihnen profitieren und warum die Wirtschaft solche Professuren fördert. Anmeldungen für die Tagung nimmt der Stifterverband ab sofort entgegen.

Dem privaten Engagement an Hochschulen kommt in Zeiten knapper öffentlicher Mittel eine immer größere Bedeutung zu. Seit vielen Jahren haben sich Stiftungsprofessuren als eine besondere Form des privaten Engagements etabliert. Stiftungsprofessuren bauen Brücken zwischen Förderern, Hochschulen und Professoren. Sie stärken Forschung und Lehre an Hochschulen und befördern die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft. Das sagen die Einen. Stiftungsprofessoren betreiben Auftragsforschung und sind in ihrer Arbeit nicht frei. Sie sind Fremdkörper in der Hochschule und können nur auf Kosten anderer Fächer weitergeführt werden. Das sagen die Anderen.

Klar ist: Stiftungsprofessuren sind aus der deutschen Hochschullandschaft nicht mehr wegzudenken. Erstmalig hat der Stifterverband im Rahmen einer Studie Zahlen und Fakten zu Stiftungsprofessuren erhoben. Hierbei hat er Hochschulen, Förderer, Stiftungsprofessoren und Ministerien auch zu ihrer Einschätzung der Zusammenarbeit befragt. Der Stifterverband  diskutiert auf dieser Tagung mit allen Beteiligten gemeinsam Erfahrungen und  Herausforderungen bei der Einrichtung und Umsetzung von Stiftungsprofessuren und formuliert Perspektiven für ihre Weiterentwicklung.