Deutschlands bester Hochschullehrer kommt von der Universität Osnabrück
Stifterverband und Hochschulrektorenkonferenz verleihen den
Ars legendi-Preis 2009.
16. April 2009
Den Ars legendi-Preis 2009 erhält der Medieninformatiker Oliver Vornberger von der Universität Osnabrück. Mit dem Preis zeichnen der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zum vierten Mal herausragende Leistungen in der Hochschullehre aus. Die Jury würdigte sein Engagement, Studierende beim eigenständigen Lernen zu unterstützen und sie auch über den Abschluss hinaus in den Beruf zu begleiten. Die multimedialen Werkzeuge, die er dafür entwickelt hat, finden weit über seine Hochschule hinaus Beachtung und Anwendung.
Der Stifterverband vergibt den mit 50.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit der HRK. Er wird jährlich in wechselnden Disziplinen verliehen, nach Medizin, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften nun in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Die Expertenjury aus Fachvertretern, Unternehmensvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden kürte den Sieger aus 34 Bewerbungen.
"Für uns ist exzellente Lehre ebenso wichtig wie Spitzenleistungen in der Forschung. Dafür steht dieser Preis", sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes.
"Oliver Vornberger versteht es vorbildlich, junge Menschen als eigenständige Lernende ernst zu nehmen und sie umfassend zu unterstützen. Dafür setzt er sehr erfolgreich multimediale Werkzeuge ein, die er zum Teil sogar selbst entwickelt", sagte der Vorsitzende der Jury, HRK-Vizepräsident Wilfried Müller.
"Er findet nicht nur höchste Anerkennung bei seinen Studierenden und in der Universität Osnabrück. Seine E-learning-Werkzeuge sind auch an vielen anderen Hochschulen im Einsatz, und seine hervorragend aufbereiteten Grundlagenvorlesungen werden von einer großen Zahl unterschiedlichster Internet-Nutzer als Podcasts ungemein geschätzt."
Die feierliche Verleihung des Ars legendi-Preises findet im Rahmen der HRK-Jahresversammlung am 20. April 2009 in Aachen statt.
Foto: HRK