Wissenschaft interaktiv – Publikumspreis geht in die zweite Runde

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird für innovative Konzepte zur

Wissenschaftskommunikation an Teams aus jungen Wissenschaftlern

und PR-Experten vergeben. Das Besondere: Den Gewinner bestimmt

das Publikum.


24. Oktober 2008

Der Stifterverband und Wissenschaft im Dialog möchten mit diesem Preis die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Institution anregen, um auf diese Weise neue Formen der Wissenschaftskommunikation zu fördern. Beide Gruppen sind aufgefordert, sich geeignete Partner zu suchen, um gemeinsam ein Projekt durchzuführen.

Besonders jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll mit dem Preis ermöglicht werden, ihre Forschung und deren Ergebnisse der Öffentlichkeit zu vermitteln. So können sie schon zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn erfahren, wie wichtig die begleitende Kommunikation ihrer Arbeit ist.

Gefragt sind kurze, aber kreative und gut durchdachte Konzepte. In der Vorrunde legt die Jury besonderen Wert auf Interaktivität und Originalität sowie auf die Art und Weise, wie die Zusammenarbeit zwischen den Teampartnern gestaltet wird.

Aus den Bewerbungen wählt eine Jury die drei interessantesten Vorschläge aus. Diese erhalten zur Umsetzung ihres Projektes auf dem Wissenschaftssommer 2009 in Saarbrücken (20. bis 26. Juni) je 8.000 Euro. Dort hat das Saarbrücker Publikum in einem zweiten Schritt Gelegenheit, das attraktivste Projekt zum Sieger zu wählen und so zu bestimmen, wer die Siegprämie von 10.000 Euro erhält.

An der ersten Ausschreibungsrunde hatten sich 16 Teams beteiligt. Gewonnen hat das Team des Rudolf-Virchow-Zentrums aus Würzburg, das sich bei den Besuchern mit dem Projekt "Hereinspaziert – Biomedizinische Forschung XXL" durchgesetzt hat. In einer begehbaren Riesenarterie konnten sich die Besucherinnen und Besucher erklären lassen, wie Blutgerinnsel in Arterien bekämpft werden und diesen Vorgang direkt in einer Animation beobachten. Außerdem veranschaulichte eine 3D-Präsenation, wie Medikamente gegen Tuberkulose beschaffen sein müssen, um optimal zu wirken.

Pressekontakt

Michael Sonnabend

Michael Sonnabend

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