Stifterverband fördert junge Wissenschaftsmanager

Neue Weiterbildungsstipendien für Nachwuchskräfte aus Hochschulen

und Forschungsinstituten.


4. März 2008

Der Stifterverband hat 13 talentierte Wissenschaftsmanager in sein Stipendienprogramm "Fellowship Wissenschaftsmanagement" aufgenommen. Es ermöglicht hervorragenden Nachwuchskräften in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen die Weiterbildung zum Wissenschaftsmanager.

36 Bewerberinnen und Bewerber hatten sich in der zweiten Runde beworben. Sie kommen von Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende des Auswahlausschusses und stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes Volker Meyer-Guckel über die Unterstützung des Arbeitgebers: "Einzelne Hochschulen nutzen das Stipendium für gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützen ihre Mitarbeiter nicht nur durch Freistellungen in den Präsenzphasen, sondern auch durch eine 50-prozentige Kofinanzierung und klare Entwicklungsperspektiven innerhalb der Institution." In der ersten Runde des Programms im Jahr 2007 haben bereits 10 Personen ein Stipendium erhalten.

Der Stifterverband fördert die Teilnahme an speziellen Studien- und Weiterbildungsprogrammen im Wissenschafts- und Hochschulmanagement. Das Stipendium umfasst 50 Prozent der Gebühren für das Studienangebot sowie einen Zuschuss zu den weiteren Ausgaben wie Reisekosten und Unterkunft. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt die entsendende Institution bzw. der Stipendiat selbst.

Mit dem Programm will der Stifterverband deutlich machen, dass Hochschulen und andere Wissenschaftseinrichtungen speziell ausgebildetes Personal brauchen, um die zunehmend komplexeren Managementaufgaben zu meistern. Der Stifterverband legt Hochschulen und Forschungseinrichtungen das Fellowship-Programm als Personalentwicklungsinstrument nahe. "Wissenschaft braucht Managementprofis", sagt Meyer-Guckel.

Die Auswahl wurde von einem Ausschuss getroffen, dem neben den Partnern des Programms, auch der Stifterverband, weitere Vertreter aus dem Hochschul- und Wissenschaftssystem und Absolventen einschlägiger Programme angehören. Folgende Kriterien standen bei der Auswahl im Vordergrund: Motivation, Ziele und Leistungsprofil des Bewerbers, Passgenauigkeit des gewählten Programms, Unterstützung der entsendenden Institution und die neuen Entwicklungsperspektiven, die sich für den Bewerber aufgrund der Professionalisierung ergeben.

Partner des Programms ist die Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftsmanagement. Deren Mitglieder sind derzeit die Technische Universität Berlin, die Hochschule Bremen, die Universität Kassel, die Donau Universität Krems, die Universität Oldenburg, die Fachhochschule Osnabrück, die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) Speyer und das Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V. (ZWM) Speyer.

Die nächste Runde des Programms läuft bereits. Die Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2008.

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Andrea Frank

Andrea Frank

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