Web-Umfrage:
Wissenschaftspolitische Experimente in der Hauptstadt
Bei den Koalitionsverhandlungen im Berliner Senat haben sich SPD und CDU auf getrennte Ressorts für Wissenschaft und Forschung geeinigt.
Die Forschung geht in einem Ressort "Wirtschaft, Technologie und Forschung" auf und soll von der CDU geführt werden. Die Wissenschaft wird mit Bildung und Jugend kombiniert und bleibt bei der SPD. Teile der Berliner Wissenschaftsszene sind fassungslos. Was meinen Sie?
- "Spinnen die ?!" (Tagesspiegel, 16. November 2011)
- Eine Mauer durch die Forschung (Tagespiegel, 17. November 2011)
- FU-Präsident kritisiert Ressorttrennung im Senat (Die Welt, 17. November 2011)
- Von Humboldt erfunden, von Rot-Schwarz begraben (Tagesspiegel, 18. November 2011)
- Den Sinn noch nicht erforscht (Berliner Morgenpost, 18. November 2011)
Frank Stäudner schrieb am 2011-11-18 12:48:17
Der Ressortzuschnitt ist die eine Frage, wer sie leitet, die andere. Mit zwei politischen Schwergewichten könnte die seltsame Konstruktion vielleicht sogar gut ausgehen. Doch welcher Politiker aus der ersten Garde wollte ein kastriertes Forschungsressort leiten oder den Höllenjob des Berliner Bildungssenators machen? Da kann man nur verlieren.